4. Liga GF: Zwischen Dominanz, Spass und (Beinahe-)Sensation

Handshake nach dem "Spiel mit 2 Siegern"

Fribi & Co. leisteten bisher saubere Arbeit

Die ersten sechs Meisterschaftsspiele in der 4. Liga sind gespielt und das neugegründete Zwöi der Tigers ist noch ungeschlagen. Nur einmal mussten sie bis zum Schluss um den Sieg zittern - dies ausgerechnet gegen das „zwöite Zwöi“.

Seit Mitte August treffen sich 13 ehemalige NLA- oder U-21 Tigers – mehr oder weniger regelmässig – am Freitagabend zum Training und nehmen als „Tigers II“ an der Meisterschaft teil. Mit Erfolg bisher: In fünf Spielen musste das Team um Spielertrainer André „Fribi“ Freiburghaus nur gerade vier (!) Gegentreffer entgegennehmen. Auf der anderen Seite standen dank der erfahrenen und spielfreudigen Offensivkraft 28 Treffer zu Buche. Ein 3:1-Sieg war das knappste Resultat, ansonsten übertrafen sie bisher jeden Gegner um mindestens 5 Toren.


Gleiche Liga – andere Ausgangslage
Ebenfalls in der 4. Liga Grossfeld spielt mit dem UHT Schüpbach III ein weiteres Team mit Tigers-Vereinsmitgliedern. In der 11. Saison dieser Kooperation der Tigers und Schüpbach steht bei diesem Team weiterhin der Spass im Vordergrund. Dass aber aus den ersten vier Partien dennoch nur ein Sieg resultierte, war dennoch enttäuschend. Für die Partien Nummer fünf und sechs standen für die Mannschaft von Spielertrainer Thomas Blaser zwei harte Brocken auf dem Programm. Ein 4:4 gegen die Gladiators war ein erster Erfolg. Doch das Highlight des Tages folgte noch.


Duell mit Tiger auf dem Leibchen – auf beiden Seiten!
In der dritten Meisterschaftsrunde (für beide im sechsten Spiel, da je zwei Matches stattfinden) kam es nun zum „grossen Duell“. Ein Spiel mit Seltenheitswert, trafen doch zwei Teams aufeinander, welche beide den Tiger auf der Brust tragen. Die Favoritenrolle war glasklar und die Tigers II gingen nach zwei Minuten bereits in Führung. Nun wird rasch das 0:2, 0:3, 0:4, 0:5, etc folgen… Die Frage ist nur, wie hoch der Sieg schlussendlich ausfallen wird… Aber halt! So spielte sich das Duell (eventuell?) in den Köpfen der Tigers ab. Denn auf dem Feld geschah Sonderbares: Schüpbach III kämpfte wacker mit und überraschte Gegner und Zuschauer (und sich selbst) gleichermassen.

Sie egalisierten nicht nur – nein, der Underdog führte zur Pause mit 3:1 und erhöhte danach gar auf 4:1. Nun zeigten aber die Tigers, wieso ihnen die Favoritenrolle so klar zustand. Sie skorten kontinuierlich und egalisierten den Spielstand zum 4:4. Der Schüpbacher-Kampfgeist war aber damit heute nicht zu brechen; ihr erneuter Führungstreffer zum 5:4 brachte die Tigers erneut unter Zugzwang. Kaltblütig glichen die Tigers II aus und erzielten – rund 30 Sekunden vor Schluss – den Siegestreffer zum 5:6.


Zwei Gewinner
Ein spektakuläres Spiel. Begeisternd und spannend. „So macht Unihockey Spass“, war der O-Ton der „Verlierer“, welche trotz Niederlage dank ihrer aufopfernden Leistung die Sieger der Herzen waren an diesem 30. Oktober 2016 :-)

Als gelungener Abschluss des Tages haben die beiden Teams und eine Delegation der beiden Vereinsvorstände bei Züpfe, Fleisch und Hopfentee ihre Leistung, den Unihockeysport und die gute Zusammenarbeit gefeiert.

 

Fazit & Ausblick
Schüpbach III hat ihr Zwischentief überwunden und zu alter Teamstärke zurückgefunden. Und auch die Tigers II können aus diesem Spiel lernen. Für sie war es wohl ein Schuss vor den Bug zur richtigen Zeit. Nicht nur weil für sie am 20. November der Spitzenkampf gegen Köniz II ansteht, auch sonst haben sie gelernt, dass auch in der 4. Liga das Siegen nicht von selbst geht.

 

Heja Tigers!
Heja Schüpbach!

Mit sentimentalen Grüssen

Thomas Blaser,
Tigers-Mitglied & Spieler Schüpbach III