U-16A: Vollerfolg im Berner Derby gegen den UHC Thun

Sonntag, 19.01.2020

Uff, das war nicht ganz so einfach wie es am Schluss aussah. Das Resultat mit 11:6 zu unseren Gunsten deutlich und klar, jedoch mussten wir diesen Sieg erkämpfen und erarbeiten. Aber alles der Reihe nach.

Thun hatte mit uns noch eine Rechnung offen.

Unseren klaren Hinrundensieg wollten sie vergessen machen und sich revanchieren. Die ersten Minuten waren von taktischem Geplänkel geprägt. Beide Mannschaften spielten sauber und setzten die Vorgabe des jeweiligen Trainerstaffs um. Das Manko auf Seiten der Tigers war jedoch das Tempo, sowie die Laufbereitschaft. So waren es die Oberländer, welche mit einem Doppelschlag um zwei Längen vorlegten. Noch bis zur Pause gelang es uns aber, das Spiel auszugleichen.

Bis zur Spielhälfte wiederholte sich das Bild. Thun legt vor, wir gleichen aus. Obwohl wir langsam, aber sicher mehr Spielanteil erhielten, setzte uns der Gegner mit gefährlichen Angriffen immer wieder arg unter Druck. Die erste Überzahlsituation sollte nun der Beginn unserer besten Phase einläuten. Das Powerplay funktionierte gut und so durften wir das erste Mal in Führung gehen. Wir spürten nun, dass hier etwas gehen konnte, wenn wir nun dranblieben. Die Laufbereitschaft war nun um einiges besser, wir schafften es immer wieder, die Thuner in ihrer eigenen Zone einzuschnüren. Und siehe da, plötzlich platzte der Knoten. Die Schlussminute nutzten wir für drei weitere Treffer. Somit standen wir mit einem komfortablen Vorsprung nach zwei Dritteln da.

Aber ja, das hatten wir schon mehrmals diese Saison. Deutliche Führungen und das Schlussdrittel vertrugen sich in der Vergangenheit nicht. Auch diesmal war es der Gegner, welcher deutlich besser startet und seinerseits ebenfalls im Powerplay einen weiteren Treffer erzielt und binnen knapp zwei Minuten nachzulegen vermochte. Nur nicht nervös werden Tigers, schön easy bleiben. Und diesmal fingen wir uns, eine Auslösung durch Thun wurde unterbunden. Pass – Abschluss – Tor. Ja das tat gut und befreite uns auch. Der Gegner sah sich gezwungen, das Time-Out zu ziehen und spielte fortan grösstenteils mit 6 gegen 5. Mit einem Freistosstor und einem Empty Netter vermochten wir den Deckel auf das Spiel zu setzen.

Danke an Zug United für das Verteilen der «Best Player» Preise. Schön hält dies je längers je mehr auch auf dieser Stufe Einzug, auch wenn das Team in einer Mannschaftssportart immer im Vordergrund steht! Ein Merci auch wiederum an unsere Fans, welche uns tatkräftig unterstützt haben. Und da zitieren wird doch wieder mal einen Song: «So wie die Grosse» von Stop the Shoppers. So haben wir es dank Fans und Auszeichnung nämlich auch.

Fazit: Wir lösen je längers je mehr unsere mentalen Knoten. Nach dem Sieg vor einer Woche, konnten wir nun auch einen Vorsprung über die Zeit bringen. Zudem waren wir fähig, aus allen möglichen Situationen Tore zu schiessen. So kann es weiter gehen!

Tigers Langnau I : UHC Thun 11:6 (2:2/6:2/3:2)

SR: Horath / Nipkow

9. 0:1 Thun, 10. 0:2 Thun, 13. 1:2 Bachmann, 20. (19:32) 2:2 Mosimann (J. Schwarz), 21. 2:3 Thun 24. 3:3 Mosimann (J. Schwarz), 26. 3:4 Thun, 34. 4:4 Wahlen (von Gunten), 37. 5:4 J. Schwarz (von Gunten) (Auschschluss Thun), 39. (38:55) 6:4 von Gunten (Hofer), 40. (39:01) 7:4 Stucki (Hofer), 40. (39:57) 8:4 Thierstein (Aeppli), 49. 8:5 Thun (Ausschluss Tigers), 51. 8:6 Thun, 54. 9:6 Wyss (Häberli), 56. 10:6 Wahlen (Lehmann), 59. 11:6 J. Schwarz (Empty Net)

1x 2min Tigers; 2x 2min Thun / 55. Time-Out Thun / J. Schwarz (Tigers) und Reusser (Thun) als Bestplayer ausgezeichnet

Tigers Langnau: Zürcher (Ritter), Lehmann, Zaugg, Häberli, Bachmann, Haldemann, Herrmann, Wiedmer, Aeppli, Mosimann, Salzmann, von Gunten, Wahlen, J. & S. Schwarz, Hofer, Pfäffli, Reber, Stucki, Thierstein, Wyss

Bemerkungen: Tigers ohne Imesch (U14), Krähenbühl (verletzt), Glücki (U18)

Bericht: Jan Lehmann, Trainer U16A