U16C: Vierte Meisterschaftsrunde vom 26.11.2017 in Herzogenbuchsee

Der Unterschied zwischen wollen und nicht wollen

Basel United, ein Verein im Dunstkreis von Basel Regio hiess unser erster Gegner. Wir durften das erste Mal in der Saison spät antreten, ob dies gut oder schlecht ist sei mal dahingestellt. Die Basler mit sehr schmalem Kader standen einer Langnauer Truppe in Vollbestand gegenüber. Soweit so gut und alles klar. Die Langnauer mit dem besseren Start und der Führung. Basel United verstand es jedoch vorzüglich, dass Aufbauspiel der Tigers zu lesen und gefährlich zu kontern. So war denn der Ausgleich alles andere als unverdient. Die Tigers legten nochmals vor, was Basel wiederum konternd ausglich. Pausenstand somit 2:2. Die Trainer mit der motivierenden Ansage, dem Aufzeigen von Fehlern und dem Gameplan zum Sieg. Ha, wäre ja gelacht, wenn man dies auf dem Feld umsetzen muss. So, jedenfalls kam es den Trainern vor. Bereits kurz nach Wideranpfiff spielten die Tigers zum x-ten Mal einen Querpass in der Auslösung. Basel United sagte danke und legte vor. Es waren dann die Langnauer die auszugleichen vermochten. Doch eben, dass vom wollen und nicht wollen. Querpass in der Auslösung – ja genau, abgefangen und verwertet. Die Langnauer rannten bis zum Schluss dem Ausgleich nach, machten jedoch zu viele individuelle Fehler und spielten ohne Feuer und Leidenschaft. Der Sieg für Basel United geht völlig in Ordnung. Dort wollte jeder. Es ist auf alle Fälle dem Langnauer Torhüter zu verdanken, dass seine Vorderleute die ganze Zeit Gelegenheit hatten, das Score noch zu drehen.

Basel United – Tigers Langnau II 4:3 (2:2)

2. 0:1 Glauser (Straumann), 7. 1:1 Basel United, 12. 1:2 Schwab (Broger), 17. 2:2 Basel United, 21. 3:2 Basel United, 23. 3:3 Gerber (Heiniger), 26. 4:3 Basel United
Keine Strafen

Tigers Langnau: Reichenbach (Reusser), Schwab, Mosimann, Lehmann, Heiniger, Broger, Ris, Wahlen, Glauser, Stampp, Gerber, Pfander, Trachsel, Scheuner, Schüpbach, Stucki, Straumann, Hügli, Beck

Nun gut, weiter ging‘s in dem Basler Wochenende. Diesmal hiess der Gegner Basel Regio II. Geht da noch was bei den Tigers? Die Ansprach nach der Niederlage hatte hoffentlich ihre Wirkung erzielt. Die Trainer entschieden sich zu zuweilen ungewöhnlichen Massnahmen und probierten mit gezielten Umstellung in den Linien das Feuer neu zu entfachen. Siehe da, die Langnauer nun deutlich wacher und leidenschaftlicher als im ersten Spiel. Ja, sie waren wie ausgewechselt. Nun wollten sie, die Tigers! Es war dann der erste Block, welcher in Umgang 1 dieses Spiels das Wollen auch auf der Resultatetafel anzeigen liess. Die beiden anderen Blöcke spielten ebenso stark, nur bekundeten sie noch etwas mehr Mühe im Abschluss. Mit einer Führung im Rücken wurde Umgang zwei angetreten. Nun erschien auch Basel Regio II zum ersten Mal auf der Anzeigetafel. Es war nun der zweite Block, welcher die Tore schoss, während die anderen etwas Abschlusspech beklagten. Alles in allem eine tadellose Leistung. Ja, diesmal wollte man! Man kämpfte, kombinierte und war für einander da. So macht es Spass!!

Basel Regio II – Tigers Langnau II 1:5 (0:3)

10. 0:1 Stampp (Broger), 13. 0:2 Schwab, 17. 0:3 Lehmann (Stampp), 24. 1:3 Basel Regio II, 31. 1:4 Glauser (Hügli)
35.
1:5 Glauser (Beck)

Je 1x 2Minuten für Basel Regio II und Tigers II  

Tigers Langnau: Reichenbach (Reusser), Schwab, Mosimann, Lehmann, Heiniger, Broger, Ris, Wahlen, Glauser, Stampp, Gerber, Pfander, Trachsel, Scheuner, Schüpbach, Stucki, Straumann, Hügli, Beck

Was passieren kann wenn man will haben Spieler, Trainer und Zuschauer in Spiel 2 miterlebt. Genauso, wie was passiert wenn man eben nicht will und sich nicht „ins Füdle chlemmt“. Wir müssen lernen, in jedem Spiel mit Leidenschaft zu kämpfen. Uns muss bewusst sein, dass es keine leichten Spiele gibt und in dieser Gruppe jeder jeden schlagen kann.

Die Trainer
Jan & Lukas