U16C: Sechste Meisterschaftsrunde vom 07.01.2018 in Burgdorf

Keine Niederlage aber wiederum nicht die volle Punktzahl

Wie noch kurz vor den Festivitäten zum Ende des Jahres, so trafen wir auch in der ersten Runde des neuen Jahres zuerst auf TSV Unihockey Deitingen, respektive Wiler Ersigen II. Wer sich über die Leibchen wundert, Wiler Ersigen spielt im Namen von Deitingen, damit deren erste Mannschaft weiterhin in der 1. Liga Grossfeld auflaufen kann. So aber nun genug Exkurs. Die Tigers mit dem besseren Start. Ein Freistoss aus optimaler Position wurde den auch für die Führung genutzt. Danach folgten einige der schlechtesten Minuten in dieser Saison aus Sicht der Langnauer. Wenn man halt zu viert den Ballführenden Gegner attackiert kriegt man meistens die Quittung. Es brauchte schon einen Tigers Energieanfall und einen scharfen Pass damit die Langnauer ausgleichen konnten. Das Spiel wurde auch in Umgang zwei nicht attraktiver. Ja es waren die jungen Deitinger welche immer besser in Fahrt kamen. Nach einer fast überstandenen Unterzahl mussten die Tigers erneut einen Treffer hinnehmen. Kräfte bündeln und hoffen, dass noch etwas geht. Zu mehr als dem Ausgleich reichte es nicht. Eine doch eher ungenügende Leistung wurde immerhin noch mit einem Punkt belohnt.

TSV Unihockey Deitingen - Tigers Langnau II 3:3 (2:2)

3. 0:1 Schüpbach (Stucki), 12. 1:1 Deitingen, 14. 2:1 Deitingen, 19. 2:2 Zaugg (Glücki), 31. 3:2 Deitingen (Ausschluss Tigers) 37. 3:3 Ris (Heiniger)
1x 2 Minuten gegen Tigers

Tigers Langnau: Reichenbach (Hofer), Schwab, Mosimann, Zaugg, Heiniger, Broger, Ris, Wahlen, Glücki, Stampp, Gerber, Pfander, Trachsel, Scheuner, Schüpbach, Stucki, Straumann

Bemerkungen: Tigers ohne Lehmann (rekonvaleszent), erstes Spiel von Zaugg

Nach zwei langen Spielen Wartezeit durfte man gegen die Eagles aus Waldenburg ran. Gegen ebendiese konnten wir unseren höchsten Saisonsieg feiern. Doch seither floss viel Wasser „d’Aare zdürab“. Der Sieg erwies sich doch eher als Fluch den als Segen. Genug der Vergangenheitsbewältigung - wohlan ihr Mannen auf in den Kampf. Mit taktisch stabilerer Ausrichtung versucht man Tritt zu fassen. Der Ball lief nun eindeutig besser als im ersten Spiel, es wurden weniger individuelle Fehler begangen und die Langnauer erinnerten sich an den Tiger auf der Brust und kämpften. Man blockte nun die Schüsse des Gegners und sprintete nicht zur vorwärts sondern auch wenn man verteidigen musste. Viele Abschlüsse in Richtung Waldenburger Gehäuse, welche immer wieder vom Adler im Tor in teils bravouröser Manier pariert wurden. Mit einer Führung startet man in die zweite Halbzeit. Die Tigers konnten nun in regelmässigen Abständen das Score erhöhen. Hie und da wurde nach wie vor fahrlässig verteidigt, aber man wusste, dass auch im eigenen Gehäuse ein sicherer Rückhalt kniete und parierte. Schlussendlich resultierte ein ungefährdeter Sieg, welcher in dieser Höhe auch in Ordnung geht. Das Spiel gewinnt keinen Schönheitspreis, aber es wurde gekämpft. Man trat als Team auf, jeder kämpfte für jeden.

Tigers Langnau II – SV Waldenburg Eagles 7:1 (3:1)

5. 1:0 Broger (Schwab), 12. 2:0 Schwab, 15. 2:1 Waldenburg, 19. 3:1 Gerber (Schüpbach), 25. 4:1 Broger (Zaugg), 29. 5:1 Ris (Glücki), 39. (38:03) 6:1 Heiniger, 40. (39:26) 7:1 Glücki (Wahlen)

Tigers Langnau: Reichenbach (Hofer), Schwab, Mosimann, Zaugg, Heiniger, Broger, Ris, Wahlen, Glücki, Stampp, Gerber, Pfander, Trachsel, Scheuner, Schüpbach, Stucki, Straumann

Bemerkungen: Tigers ohne Lehmann (rekonvaleszent)

Wiederum 3 anstatt 4 Punkte. Die Ausbeute ist aber auf Grund des gezeigten gerecht. Es zeigt sich, dass wir gerade im mentalen Bereich noch viel lernen müssen. Ein anderes Thema sind die Entscheidungen welche auf dem Spielfeld getroffen werden. Im Moment sind diese leider zu oft nicht richtig. Wir arbeiten weiterhin hart und trainieren gut, denn Ende Monat wartet der Leader aus Biel auf uns.