U16A - Niederlage zum Saisonauftakt

Im ersten Spiel gab es eine Niederlage gegen den Kantonsrivalen UHC Thun.

Nach einer überzeugenden und gelungenen Vorbereitung mit 5 Siegen aus 6 Spielen und dem Gewinn des X-Cups, wollten wir nahtlos an das Gezeigte anknüpfen. Im ersten Spiel der Saison duellierten wir uns mit dem UHC Thun in der allseits bestens bekannten Lerbermatte in Köniz.

Und wie immer die Frage der Junioren: Wieso können wir nie in der neuen Halle von Köniz spielen? Wir wissen es nicht.

Also, Anpfiff und Bully verloren. Dreimal den Gegner anstechen und der braucht nur durchzureichen. 1:0 für Thun nach gerade mal 29 gespielten Sekunden. Die in weiss aufspielenden Thuner beflügelt vom schnellen Tor. Die Tigers in schwarz mit Müh und Not und alles andere als stilsicher. Wir finden den Tritt immer wie besser, können aber nichts Zählbares erreichen. Nein, wir müssen nach einem Backdoor-Pass noch das 2:0 vor der Pause hinnehmen.


Die Pause wurde für einen Weckruf genutzt. Können wir einen Gang höher schalten? Kurz nach Wideranpfiff wandert ein Tiger für 2 Minuten auf die Strafbank. Boxplay können wir und überstehen somit die Startphase. So, jetzt aber. Genau das sagt sich auch der UHC Thun. Backdoor-Pass und 3:0. Ja haben wir nicht über das gesprochen in der Pause?! Es liegt was in der Luft, aber wir brauchen ein Tor. Es dauert bis kurz vor Ende des zweiten Drittels, ehe dieser Treffer den Tigers gelingt. Trachsel erkämpft sich in der gegnerischen Ecke den Ball und legt zur Mitte wo Lehmann angerauscht kommt und versenkt. Pausenpfiff zum Zweiten.


So, jetzt aber. Wir sprechen nochmals über diese Backdoor-Pässe, nochmals über Einsatz und Kampfgeist. Über Killerinstinkt. Es sind abermals die Thuner, welche gefährlicher vor dem Tor aufkreuzen. Der Leser ahnt es bereits: Backdoor-Pass und somit 4:1. Die Tigers müssen nun mehr riskieren und kassieren kurz darauf das 5:1 mittels Konter. Die Trainer entscheiden sich, für die letzten 10 Minuten die Kräfte auf zwei Linien zu konzentrieren. Ach ja, Backdoor-Pässe können wir auch. Zweimal ist es Amstutz der innerhalb von 15 Sekunden zuerst Schwab und anschliessend Stucki bedient. Somit steht es 9 Minuten vor Schluss nur noch 5:3. Fortan sündigen die Tigers im Abschluss und Kocher zwischen den Pfosten der Langnauer hält seine Farben im Spiel. Als in der 58. Minute erneut ein Tiger für zwei Minuten auf die Strafbank wandert ist das Spiel vorbei. Es fallen keine Tore mehr und die Punkte gehen nicht unverdient nach Thun. Die Tigers waren sich ihrer Sache zu sicher und haben die Quittung dafür erhalten.


In 5 Wochen geht es an gleicher Stätte weiter gegen Basel Regio, welches ebenfalls eine Auftaktniederlage erlitten hat.

UHC Thun – Tigers Langnau I 5:3 (2:0/1:1/2:2)

1. 1:0 Thun, 18. 2:0 Thun, 25. 3:0 Thun, 40. (39:35) 3:1 Lehmann (Trachsel), 46. 4:1 Thun, 49. 5:1 Thun, 51. (50:15) 5:2 Schwab (Amstutz), 51. (50:33) 5:3 Stucki (Amstutz)
2x 2 Min Tigers; Keine Strafen Thun

Tigers Langnau: Kocher (Ritter), Beck, Lehmann, Amstutz, Glücki, Wiedmer, Trachsel, Hügli, Christen, F. Wahlen, Stucki, Mosimann, Stampp, Thierstein, Kessler, Schüpbach, Schwab, M. Wahlen, Glauser

Bemerkungen: Tigers ohne Zaugg (abwesend), Haldemann (U14A), Reusser (überzähliger Torhüter)