NLA: Niederlage in (zweit-) letzter Sekunde

Die Tigers verlieren im Strichkampf gegen Wasa mit 3:2 wegen eines Tores 2 Sekunden vor Schluss.

Das erste Drittel beginnen beide Teams eher vorsichtig. Man sieht von der ersten Sekunde an, wie wichtig das Spiel für beide Teams ist. Das Augenmerk liegt vor allem in der Defensiven Stabilität wodurch für beide Teams wenig Chancen entstanden. So endete das Drittel auch dank zwei starken Torhüterleistungen mit 0:0.

Bis auf die Torhüterleistung (beide wurden zum jeweils besten Spieler ihrer Teams gewählt) änderte sich die Anzahl an Chancen und es wurde ein offener Schlagabtausch. Während Wasa durch Konter immer gefährlicher wurde konnten die Tigers vorallem dank ihrem Forechecking zu vielen Chancen kommen. Der Unterschied machte jedoch wieder einmal zu ungungsten der Tigers die Chancenauswertung. Während die Tigers mehrmals alleine auf den Torhüter ziehen konnten waren die St. Galler bei ihren Abschlüssen überzeugender und konnten mit einem 2:0 Vorsprung in die Pause.

Im letzten Drittel versuchten die Tigers mit einem hohen Pressing zu noch mehr Chancen zu kommen. Wasa kam so zu noch gefährlicheren Chancen welche jedoch alle durch Jürg Siegenthaler vereitelt wurden. Im Gegenzug wurden auch endlich Chancen in zwei Toren umgemünzt und so das Resultat wieder ausgeglichen. Es folgten dann aber die letzten Sekunden des Spiels. Ein Konter der Tigers wurde abgefangen und der hohe Ball mit einer Volley-Direktabnahme 2 Sekunden vor Schluss zum Siegestreffer für Wasa verwertet.

Mit der Niederlage brachte man Wasa nicht nur zurück ins Playoff-Rennen sondern verpasste es auch die Konkurrenz aus Winterthur auf Abstand zu halten. So bekommen die letzten Spiele einen "Alles oder Nichts" Charakter wo die Tigers wieder zu Ihrer im Cup gewonnenen Entschlossenheit und Überzeugung finden müssen.